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11.02.2012
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Partnerstadt von Göttingen - Torun



1233 gegründet
Torun befindet sich im mittleren Teil der Kujawsko-Pomorskie Provinz über dem Fluss Vistula, im östlichen Teil des Torun Beckens, wo die drei historischen Regionen aufeinander treffen – es grenzt im Süden an Kujawy, im Norden an Chelmno und im Osten an Drweca Valley und Dobrzyn. 
209.000 Einwohner davon 40.000 Studenten
Typisches: Nikolaus Copernicus Geburtsstadt, die Gotik, Lebkuchen, Hanseatische Stadt 
Internationale Events: das Internationale Theaterfestival, Probaltica - Musik- und Kunst Festival des Baltikums, Song of Songs Festival - das Internationale ökumenische Festival christlicher Musik, Internationales Puppentheater Festival, Internationales Sommerfestival Torun- Musik und Architektur, Haendel Festival, das Festival der Wissenschaft und Kunst
Partnerstädte außer Göttingen: Philadelphia, Leiden, Hämeenlinna, Kaliningrad, Cadca, Swindon 

"Toruñ ist eine der schönsten Städte Polens, die  seit fast 800 Jahren traditionelle Wirtschaftlichkeit und Weltoffenheit pflegt. Die gotische Bebauung der Thorner Altstadt, die 1997 in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der UNESCO eingetragen wurde, belegt die jahrhundertelangen wirtschaftlichen, kulturellen und intellektuellen Kontakte mit dem führendsten Städtebund Europas, die im Hanseatischen Städtebund vereint waren. Unter den prächtigen historischen Gebäuden Thorns kann vieles bewundert werden: das altstädtische Rathaus, die altstädtischen Patrizierhäuser, die am besten erhaltenen Komplexe der gotischen Wohnarchitektur in Nordeuropa sind, Kopernikushaus - ein stattliches Haus aus dem 15. Jh., wahrscheinlich die Geburtsstätte des großen Astronomen,  Die Schönheit von Thorn unterstreichen zahlreiche Kirchen, deren Silhouetten sich in das malerische Stadtpanorama einfügen. Hier ist der Dom des Heiligen Johannes mit dem spätgotischen Tryptichon im Hochaltar und dem darüber hängenden Kruzifix aus dem 14. Jh. und im Presbyterium befindlichen Wandmalereien aus dem 14. Jh. mit dem Jüngsten Gericht und mit der Kreuzigungsszene sowie die Kopernikus Kapelle mit dem Epitaph von Nikolaus Kopernikus im Südschiff, die Jakobskirche, die zu den prächtigsten mittelalterlichen Gotteshäusern Nordpolens zählt, die ehemalige Franziskanerkirche der Maria Himmelfahrt aus dem 14. Jh., das erste so weitläufige Gotteshaus in Pommerellen mit einer 27 m hohen Halle, die ehemalige evangelische Heilig-Geistkirche mit Rokokoausstattung. Thorner, die jahrhundertlang ihr Wohlergehen in Anlehnung an die Bande mit den hervorragendsten Städten Europas gebaut haben, pflegen diese Traditionen auch heute. Davon zeugt die Mitgliedschaft im Bund der Neuen Hanse, die Zusammenarbeit mit den Zwillingsstädten: dem deutschen Göttingen, niederländischen Leiden, finnischen Hameenlinna, mit dem russischen Kaliningrad und dem slowakischen Cadca und mit dem Nordamerikanischen Philadelphien. 
Die nach dem großen Astronomen benannte Universität setzt die Traditionen der ehemaligen Stefan-Bathory-Universität in Wilna fort, deren Professoren 1945 die Thorner Lehranstalt gegründet haben, indem sie hier ein vorzügliches Klima für wissenschaftliche Arbeit gefunden haben. Der Ertrag der sogenannten Thorner Konservierungsschule oder das Universitätszentrurn für Astronomie - um nur zwei Beispiele zu nennen - ist bekannt und wird in der Welt geschätzt.
Thorn ist auch eine Stadt von Künstlern und Kulturanimateure, deren Talente die so für die kopernikanische Stadt charakteristische Atmosphäre der schöpferischen Aktivitäten ausmachen.
Und eben darum, um die gotische, sorgfältig gepflegte Schönheit der Stadt zu bewundern oder das unnachahmliche, bunte Kulturtreiben dieser Stadt zu atmen, kommen hierher jedes Jahr ca. 2 Millionen Touristen. Das immer gastfreundliche den Ankömmlingen gut gesinnte Thorn lädt diejenigen ein, die es bereits kennen, zum erneuten Besuch und diejenigen, die hier noch nicht gesehen haben, die immer offenen altstädtischen Tore passieren zu wollen."
Auszüge aus Hanse.org





Weitere Informationen

Quellenangabe:
Göttinger Partnerschaftsverein e.V. Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen, Telefon: 0551 - 400 2209, Fax: 0551 - 400 2026, www.goettinger-partnerschaftsverein.de


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