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Grenzlandmuseum Eichsfeld
Bildurheber: Grenzlandmuseum Eichsfeld Bis vor wenigen Jahren zog sich von der Lübecker Bucht bis nach Hof in Bayern über 1400 km eine im Laufe von vier Jahrzehnten immer perfekter ausgebaute Grenze, die das Land teilte und die Menschen auf unnatürliche und gewaltsame Weise voneinander trennte. 1989 fiel dieser „Eiserne Vorhang” mitten durch Deutschland. Mittlerweile ist die einst unübersehbare und fast unüberwindliche Grenze mit dem bloßen Auge vielerorts kaum mehr zu entdecken.
Die Grenzanlagen sind weitgehend verschwunden, der Grenzstreifen von der Natur und den Menschen wieder in Besitz genommen worden. Doch die Geschichte der innerdeutschen Grenze und der deutschen Teilung und was sie über Jahrzehnte für die Menschen und die Natur bedeutete, darf nicht vergessen werden.
Das Grenzlandmuseum Eichsfeld am ehemaligen Grenzübergang Duderstadt - Worbis, an der heutigen Landesgrenze zwischen Thüringen und Niedersachsen, trägt dazu bei, dass dies nicht geschieht. Das im November 1995 eröffnete Museum will über die Geschichte der innerdeutschen Grenze und ihre Auswirkungen auf das Leben der Menschen und die Natur im Grenzgebiet informieren und dadurch die Erinnerung daran gleichsam als Mahnung an die Zukunft wachhalten.
Bildurheber: Anita Skiba Adresse
Grenzlandmuseum Eichsfeld
Duderstädter Straße 5, 37339 Teistungen
Telefon: 036071 / 97112
Telefax: 036071 / 97998
email:info@grenzlandmuseum.de
Internet: http://www.grenzlandmuseum.de/index.html
Geschäftsführung
Marktstraße 66, 37115 Duderstadt
Telefon: 05527 / 841216
Telefax: 05527 / 841201
email: p.schneegans@duderstadt.de
Anfahrt
Göttingen (ICE-Haltepunkt) 37 km
Leinefelde 22 km
Northeim (IR-Haltepunkt) 37 km
Kassel 80 km
Erfurt 118 km
Halle-Leipzig 160 km
Hannover 165 km
Frankfurt/Main 220 km
Öffnungszeiten
Dienstag - Sonntag 10-17 Uhr
Montag geschlossen
Führungen durch die Ausstellung und die Außenanlagen nach Vereinbarung.
Weitere Informationen
Quellenangabe:
Lisa Engelhardt
